Wir halten es für wichtig, uns schon jetzt Gedanken darüber zu machen, wie wir Diversität auch bei Petricore (noch) besser umsetzen, sobald wir unser Team wächst. Aber halt stopp, einmal von vorne: Was bedeutet Diversität?

Tatsächlich ist dieses Thema gar nicht so weit von unseren eigentlichen Hauptfokus, dem Klima- und Umweltschutz entfernt. Denn auch hier sprechen wir bei Artenvielfalt von der sogenannten Biodiversität. Diese beschreibt die Vielfalt der Arten in der Pflanzen- und Tierwelt und so auch die genetische Vielfalt innerhalb der Arten.

Auch die Vielfalt von Lebensräumen und -gemeinschaften zählt zur Diversität dazu.

Alle hängen zusammen und bilden das sogenannte Ökosystem. So hat jedes Tier und jeder Organismus im Ökosystem eine bestimmte Aufgabe. Fällt ein bestimmter Teil weg, werden auch die weiteren unmittelbar hiervon beeinträchtigt und das Ökosystem verändert sich.

Damit nicht genug, denn es gibt auch mehrere Ökosysteme, innerhalb derer zum Beispiel bestimmte Tierarten nur überleben können. Ist das Ökosystem einer bestimmten Art gestört, stirbt diese womöglich aus. Daher ist das Artensterben eine ziemlich große Katastrophe, den jede Art, die ausstirbt, hatte ursprünglich einen Platz in einem der vielen Ökosysteme.

Doch was bedeutet das nun für die Diversität im Hinblick auf uns Menschen?

Haben wir auch so etwas wie ein Ökosystem – oder mehrere Ökosysteme in Bereichen wie Beruf, Familie, Freunde etc.?

Im übertragenen Sinne könnte man das so sehen: Wenn unser Ökosystem intakt ist, lässt es sich für uns alle besser leben und arbeiten. Je mehr aus dem Gleichgewicht gerät, desto weniger ist dies möglich. Dazu zählt auch der Klimawandel, der uns maßgeblich beeinflusst. Aber andere Menschen?

Wie trägt Diversität für ein gutes Berufsökosystem bei?

Diversität in Teams meint, dass hier Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechts, Herkunft, Orientierung und Beeinträchtigung miteinander arbeiten.

Je unterschiedlicher die Menschen,

  • desto unterschiedlicher auch das Wissen und die Kompetenzen, auf welche zugegriffen werden kann.
  • desto kreativer die Lösungsfindungen, da aus allen Blickwinkeln betrachtet und für jede:n eine Lösung gefunden werden soll.
  • desto höher die Chance, anderen Sichtweisen zu verstehen und in den Prozess einzubringen.

Es gibt auch kritische Stimmen zu diversen Teams und welche Nachteile diese mit sich bringen können, gerade angesichts der Kommunikationsfähigkeit untereinander und den unterschiedlichen Arbeitsweisen. Doch aus unserer Sicht sind dies lernbare Prozesse, die in der Vergangenheit verloren gegangen sind und nun wieder entstehen dürfen.

Die Wirtschaftswoche zitiert gar eine Studie aus den USA, nach der diverse Teams generell profitabler sind. Ganz klar, wenn man sich die drei wesentlichen Vorteile oben noch einmal in Erinnerung ruft. Um sich vom Markt abzuheben, braucht es innovative Ideen und unterschiedliche Herangehensweisen. Davon abgesehen bringt es herzlich wenig, wenn alle Teammitglieder in der gleichen Gegend unterwegs sind und beispielsweise nur dort Werbung machen – der Blick und Sprung über den Tellerrand in andere Sphären fehlt.

Inklusion fördert Empathie und sorgt so letztlich für ein angenehmeres Arbeitsklima, in dem alle besser und lieber leben. Womit wir wieder bei der Biodiversität wären: Finden alle Lebewesen ihren Platz, sorgt das für ein angenehmes Klima, von dem selbst wir Menschen etwas haben.

Quellen:

https://www.greenpeace.de/biodiversitaet

https://www.wiwo.de/erfolg/management/diversitaet-vielfaeltige-teams-machen-unternehmen-profitabler/26225184.html

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