Nach unserer Gründung letzten Winter und ein gutes halbes Jahr nach dem Livegang unserer Bestellstrecke ziehen wir Bilanz unseres ersten Jahres. Was haben wir erreicht? Was haben wir im Bereich Klimaschutz gemeinsam mit unserem Kund:innenstamm erreichen können? Wo wollen wir besser werden und was haben wir nicht erreicht?

Genau diesen Fragen gehen wir im heutigen Beitrag auf den Grund und nehmen euch mit auf die Reise durch unser letztes Jahr.

Wir haben gegründet

Unser erstes gemeinsames Highlight war zweifelsohne die Gründung der Petricore Green Hosting GmbH im Februar 2021. Gleichwohl wir die Gründung an verschiedenen Orten vollzogen haben, schweißte uns dieser Moment noch enger zusammen als die bloße Bereitschaft, uns in einem gemeinsamen Projekt dem Klimaschutz zu widmen.

Viel Zeit zum Feiern blieb uns jedoch nicht. Denn es standen sogleich verschiedene Aufgaben an: Die Entwicklung und Finalisierung unserer Bestellstrecke, Partner:innenakquise, die Außenkommunikation, die Fühler ausstrecken, um Kund:innen zu gewinnen, AGB und Datenschutz auf unserer Website verorten und und und. Doch das ließ sich eben alles etwas „leichter“ angehen, wo unser engagiertes Team nun ein Team von Gründer:innen und der Eintrag ins Handelsregister auf den Weg gebracht war.

Wir sind live oder Ein Highlight jagt das Nächste

In verschiedenen Kleingruppen haben wir weiter kräftig gewirbelt, wenn auch zunächst im Hintergrund. Wir haben MoorFutures und Plant a Tree in Iceland als Partner gewonnen und so regelmäßig Zwischenerfolge gezählt. Absprachen in verschiedenen Kombinationen und der kritische und zugleich konstruktive Blick „von außen“ haben uns schließlich zum Livegang unserer Bestellstrecke geführt. Diesen haben wir Mai 2021 gefeiert – und leider auch feststellen müssen, dass ein Angebot, das live und online zur Verfügung steht, nicht automatisch einen Ansturm auf unsere Produkte bedeutet. Gut, das wussten wir auch schon vorher 😉 – hat aber unsere Arbeit in den darauffolgenden Monat beherrscht.

Kund:innenakquise und Pitches, der Aufbau des Kund:innen- und Helpcenters aber auch der sogenannte „Outreach“ standen fortan im Fokus. Gemeinsam entwickelten wir die FAQ, die potenziellen Kund:innen helfen sollen, aber auch jenen, die bereits zu uns gewechselt sind. Zeitgleich haben wir mit unserem Blog gestartet. Darin behandeln wir Themen, die uns am Herzen liegen oder mitunter noch nicht so bekannt sind: Was macht grünes Hosting aus? Welche Rolle spielt Diversität in unserer Gesellschaft, in Team (auch in Start-ups und woher kommt der Begriff? Was verbirgt sich hinter „Green Washing“? Und wie kann im Internet aktiv Klimaschutz betrieben werden? Sind Online-Meetings nicht schon von alleine klimafreundlich? Und warum hosten wir überhaupt in Island?

Wenn man bedenkt, dass wir uns in unserem Vierergespann wirklich ausschließlich online getroffen oder telefoniert haben, so war unser erster gemeinsamer Workshop ein doppeltes Highlight. Zahlreiche Weeklys (wöchentliche Teammeetings) nach unserem Livegang war es dann so weit.

Butter bei die Fische – Unser Beitrag zum Klimaschutz

Wie ihr wisst, hosten wir in Island, was ganz unterschiedliche Vorteile für uns, euch und das Klima hat. So können wir zu 100 % regenerative Energien nutzen, um unsere Server zu betreiben. Aufgrund des milden Klimas in Island (also dem Ausbleiben heißer Sommer), können wir bzw. unsere Server auf Klimaanlagen verzichten. Auch die Virtualisierung von Servern entlastet unsere Klimabilanz. So konnten wir das europäische Stromnetz im vergangenen Jahr um 8100 kWh entlasten und 3 Tonnen CO² pro Server einsparen (aktuell betreiben wir 2 Cluster).

Da uns auch der CO²-Ausgleich am Herzen liegt, haben wir gemeinsam mit unseren Kund:innen bisher dazu beigetragen, dass 25 Bäume an unserem Serverstandort Island gepflanzt und eine Tonne CO² im Königsmoor gebunden werden konnte.

Euch allen gilt unser herzliches Dankeschön – für euer Vertrauen, eure Unterstützung und euren Beitrag!

Ausblick

Es ist kein Geheimnis, dass wir gern noch mehr schaffen wollen; dass unsere Ziele höher gesetzt sind. Aber wir dürfen nicht vergessen, aller Anfang ist schwer. Nur weil wir plötzlich unser Angebot in die Welt stellen, heißt es noch lange nicht, dass automatisch alle zugreifen (obwohl wir beispielsweise Teil einer tollen Insta-Community sind). Nur weil wir den Wechsel zu einem neuen Hoster (uns;)) so leicht wie möglich gestalten, springen Interessierte nicht gleich auf. Aber es ist leicht.

Einfach machen

Wenn du nun also diese Zeilen liest und überzeugt davon bist, dass wir die Umwelt auch im Web schonen sollten, der Umwelt ohnehin einiges zurückzugeben haben und du dann auch noch selbst aktiv werden möchtest – dann zögere nicht länger und werde Teil unserer Community.

Wir freuen uns darauf, mit dir die Online-Welt ein bisschen grüner zu machen!

Melde dich hier zu unserem Newsletter an.