Kennt ihr den Spruch: „Never change a running system“? Der ist wirklich nicht mehr zeitgemäß! Auch wenn viele noch Angst haben, sie könnten etwas unwiederbringlich beschädigen, sind diese Zeiten glücklicherweise vorbei!

System-Standards, regelmäßige Backups und Updates machen den Betrieb – und somit auch den Umzug einer Website oder eines Onlineshops zu einem grünen Provider wie uns – sorgenfrei.

Woraus besteht denn so eine WordPress-Seite? 3 Schritte zur Vorbereitung deines Umzugs

Eine WordPress-Homepage besteht aus drei Hauptelementen: Programm-Dateien, dem Content und der Datenbank.

1. Programm-Dateien finden

Die Programm-Dateien sorgen dafür, dass du deine Seite ganz ohne Programmierkenntnisse selbst pflegen kannst. Sie „sprechen“ mit der Datenbank, wandeln Bilder für dich um oder sorgen dafür, dass sich Leute in deinen Newsletter eintragen können.

Alle WordPress Dateien liegen im Arbeitsverzeichnis deiner Domain. Diese heißt entweder wie deine Hauptdomain oder httpdocs, htdocs oder auch gern mal public_html. Im Kundencenter deines Providers steht in der Domainverwaltung meist der Ordnername neben der Domain.

2. Content sichern

Der Content ist all das, was deine Seite individuell macht. Also das Design, die Bilder und Logos, aber auch die Plugins und Themes. Das alles liegt im Ordner wp-content in deinem Arbeitsverzeichnis.

3. Datenbank abspeichern

Deine Texte, Einstellungen und Zugangsdaten liegen in der Datenbank. Diese liegt nicht als Datei vor, sondern ist ein spezieller Service. So nennt man Programme auf einem Server. Als ich vorhin geschrieben habe, dass die Programme mit der Datenbank sprechen, war das kein Witz. WordPress nutzt die SQL (Structured Query Language) und gibt der Datenbank Befehle wie: „Merk dir das Passwort für Benutzer ABC.“ oder „Lies mir bitte den Blogeintrag von letzter Woche vor.“.

Um an diese Daten zu kommen, brauchst du eine Extra-Software, die sicher auch bei deinem jetzigen Provider hinterlegt ist. Sie heißt phpMyAdmin und kann Datenbanken so exportieren, dass sie auch auf anderen Datenbankservern laufen.

Wie du an die Daten ran kommst…

Der einfachste Weg ist ein Backup-Programm wie BackWPup oder UpdraftPlus. Dieses sichert alle Dateien, aber auch die aktive Datenbank deiner WordPressseite. Allerdings kommt es bei größeren Seiten schon mal zu Fehlern oder Abbrüchen. Zudem arbeiten diese Plugins recht langsam.

Ein alternative kann dein Provider sein – einige Hoster bieten im Kundencenter Möglichkeiten ein Backup anlegen zu lassen und herunterzuladen.

Sollte das alles nicht klappen, bleibt nur die Handarbeit. Dann musst du dich per FTP mit deinem Webspace verbinden und alle Dateien aus dem gewünschten Ordner herunterladen. Damit sind aber nur die Dateien gesichert. Die Datenbank kannst du per phpMyAdmin sichern, indem du die entsprechende Datenbank auswählst und sie exportierst. Welche Datenbank dein WordPress verwendet, findest du in der Datei wp-config.php

Noch ein Tipp vom Profi

Bevor du alles sicherst, entrümpeln! Meist haben sich in der Mediathek Bilder und Dateien angesammelt, die du vielleicht gar nicht verwendest. Der Umzug geht natürlich deutlich schneller, je weniger Dateien gesichert werden müssen.

Um ein reibungsloses Installieren auf dem neuen Server zu gewährleisten, ist es sinnvoll vorher den WordPressCore und die Plugins upzudaten. ACHTUNG! Backup VORHER nicht vergessen.

Wie du deine Seite auf den Petricore-Server bekommst…

Entweder du fragst bei uns FTP- und phpMyAdmin-Zugangsdaten an und lädst deine Daten selbst hoch oder du schickst uns ganz einfach alle Daten als ZIP. Denn ob wir dir ein leeres WordPress installieren oder deinen bisherigen Inhalt einspielen, ist für uns derselbe Aufwand.

Alles viel zu kompliziert?

Kein Problem! Du kannst bei uns auch einen Umzugsservice buchen. Dann kümmern wir uns um alles! Frag uns nach einem persönlichen Beratungsgespräch. Dann können wir alles persönlich klären.

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