Mit unseren klimapositiven Produkten möchten wir zum Bewusstsein einer nachhaltigen Zukunft beitragen. Daher sind wir sehr froh, mit Partnern wie MoorFutures zusammenzuarbeiten.

Selbstverständlich suchen wir unsere Partner nach unseren eigenen Prämissen aus. Wir wollen zukunftsorientiert und nachhaltig agieren, Naturraum schützen und dabei unterstützen, dass Kohlenstoffdioxid auch bei uns in Deutschland natürlich gebunden werden kann. Genau das leistet MoorFutures: Indem sie sich für die Wiederverwässerung von Mooren einsetzen.

Warum es sich lohnt, in Moore zu investieren

Moore sind noch viel effizientere „CO²-Binder“ als Bäume. Verschiedene Studien belegen, dass Moore doppelt soviel Kohlenstoffdioxid binden wie weltweit in den Wäldern vorhanden. 1 Wenn man die gesamte Vegetation in Betracht zieht, speichern Moore in etwa so viel wie die gesamte Vegetation der Erde aufnimmt. Dabei bedecken die Moore nur rund drei Prozent der Erdoberfläche. 2 Aus diesem Grund bieten wir unseren Kund:innen die Möglichkeit (zusätzlich zur Unterstützung der Wiederbewaldung unseres Serverstandorts Island), auch die Wiederverwässerung der Moore an unserem Heimatstandort zu unterstützen.

In Deutschland sind Moore insbesondere in Brandenburg und Norddeutschland verbreitet – oder waren es. In den letzten Jahren wurde das Moorland zunehmend ausgetrocknet, u. a. um diese Flächen für Land- und Agrarwirtschaft nutzbar zu machen oder Torf zu gewinnen.3 Dieser Prozess ist gleich doppelt schädlich für die Umwelt.

Wie funktioniert ein Moor

Einerseits kann ein Moor nur Kohlenstoffdioxid binden, wenn es nass ist. Andererseits stößt es bei Trockenlegung der bisher eingelagerten organischen Materie Unmengen vom über Jahrtausende gebundenen Kohlenstoffdioxid wieder aus. 4 Einer weiteren Studie zufolge kann die Wiederverwässerung von Mooren mit rund 40% dazu beitragen, die Pariser Klimsschutzziele zu erreichen. Das liegt sicherlich auch daran, dass bei der Austrocknung nicht nur Kohlendioxid freigesetzt wird, sondern insbesondere in den nährstoffreicheren Niedermooren Distickstoffmonoxid (Lachgas) freigesetzt wird. Dessen „Global Warming Potential“ (GWP, Schädlichkeitswert) wurde als das 298-fache von C0² berechnet.

Doch damit nicht genug. Moore sind nicht nur wichtige CO²-Speicher, sondern auch Lebensraum für eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Sonnentau, Rieden und Röhrichte, Moorfrösche und Moorlibellen, Reiher, Birkhuhn und Sumpfohreule sind in Mooren zu Hause. 5

Und was genau macht MoorFutures

Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein zählen mit über 600.000 Hektar zu den moorreichsten Ländern Deutschlands. Und obwohl nasse Moore zumindest klimaneutral sein könnten, fügen sie aufgrund von Trockenheit – also in ihrem nicht mehr naturnahen Zustand – zu einem CO²-Ausstoß, der über dem des gesamten Straßenverkehrs der Region liegt.

MoorFutures ermöglicht die Wiedervernässung von Mooren in eben genannten Regionen und vermindert deren Ausstoß an Treibhausgasen erheblich. Die Projekte von MoorFutures werden vollumfänglich aus den vereinnahmten Mitteln finanziert und über einen Zeitraum von 50 Jahren beobachtet. Dabei wird MoorFurtures auch von wissenschaftlicher Seite unterstützt. Die Universität Greifwald (für Mecklenburg-Vorpommern) und die Hochschule für nachhaltige Entwicklung (FH) Eberswalde (für Brandenburg) betreiben aktives Monitoring und eine Auswertung der Projekte. 6

Warum wir mit MoorFutures zusammenarbeiten

Für uns sind die Effektivität der Moore, deren Notwendigkeit im Naßzustand und die regionale Nähe zu unseren Arbeitsstandorten Hamburg plus Umland und Berlin drei wesentliche Gründe, in dieses lokale Projekt zu investieren und damit den Naturschutz in unserer Nähe zu unterstützen. Mit jedem Kauf bei Petricore Green Hosting GmbH kannst auch du MoorFutures unterstützen.

Weitere Maßnahmen, wie du im Alltag Moore aktiv schützen kannst, hat der NABU für dich zusammengestellt.

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