Bei wem das Umweltbewusstsein erstmal geweckt ist, die oder der versucht den Planeten zu schützen und Ressourcen zu schonen, wo es nur geht. Wir kaufen regional, nutzen Energiesparleuchten und fahren mit smarter Technik die Heizung herunter, wenn wir nicht im Raum oder gar zu Hause sind. Doch du kannst auch deine Homepage umweltfreundlicher machen, indem du dir bewusst machst, was welche Ressourcen sie benötigt.

Die Zeiten, wo quietschende Modems dich über die Telefonleitung ins World Wide Web gebracht haben, sind glücklicherweise vorbei. Doch schneller ist nicht immer besser! Damals wurden Internetseiten von Webdesignern noch auf Ladegeschwindigkeit getestet, bevor sie an die Kund:innen ausgeliefert wurden. Denn schlanke Internetseiten garantierten einen schnellen Seitenaufbau. Mit Zunahme der Internetgeschwindigkeit wurde das immer unwichtiger. So zogen bildschirmfüllende Bilder und Videos in die üblichen Designs ein. Doch jedes Byte, das durchs Internet übertragen wird, benötigt Rohstoffe für Strom, Hardware und Infrastruktur. Und das erzeugt vor allem das schädliche Treibhausgas CO².

Doch woraus besteht denn so eine Website?

Eine Website ist im Prinzip eine Textdatei mit Steuerzeichen: die Hypertext Markup Language – kurz: HTML. Ursprünglich verwendet, um Links in einem digitalen Text zu hinterlegen, Textstellen fett oder kursiv darzustellen oder zu unterstreichen.
Mit dem Internet entwickelte sich aber auch die HTML weiter. Erst kamen die Bilder, später die Videos dazu.
Mit Javascript ließen sich interaktive Programme implementieren und durch Cascading Style Sheets – kurz CSS – jedes Element gestalterisch anpassen.
Doch Websites werden nicht nur am heimischen Monitor betrachtet. Seitdem es Smartphones und Tablets gibt, müssen sich Webdesigner:innen auch Gedanken machen, wie Webseiten auf verschieden Geräten angezeigt werden. Das alles hat Einfluss auf die Größe einer Website.

Doch wie kann ich meine Website umweltfreundlicher gestalten?

Schritt 1 – Unnötiges vermeiden

Wenn du eine neue Homepage beginnen möchtest, frag dich – brauch ich das? Was hat mein:e Besucher:in davon?

Jedes Plugin, jede Schriftart, Animation und jedes Bild benötigt Platz auf dem Server, auf dem sie liegt und wird bei jedem Besuch deiner Seite auf das Endgerät deiner Besucher:innen heruntergeladen.

Schritt 2: Fotos und Grafiken optimieren

Fotos, die von dir oder deinen Produkten geschossen werden, sind in der Regel größer als der Monitor deiner Besucher:innen anzeigen kann. Achte daher auf das Bildmaß, also wie viele Pixel in Breite und Höhe das Bild auf deiner Homepage angezeigt werden soll und in welcher Auflösung. Denn Smartphones und Kameras machen Bilder in 300 dpi – dein Monitor und der deiner Besucher:innen kann aber nur 72 dpi anzeigen.
Bearbeite also Bilder und Grafiken auf deinem Rechner, bevor du sie hochlädst und lade auch nur die Elemente hoch, die du wirklich auf deiner Homepage benötigst. Denn auch das verringert den CO²-Fußabdruck deiner Seite.

Schritt 3: Grünes Hosting

Die Optimierung all dieser Maßnahmen bringt aber noch viel mehr mit dem richtigen Hoster. Denn der CO²- Fußabdruck deiner Website verringert sich mit Ökostrom schon ungemein. Doch auch Standort, Effizienz, Lebensdauer der Server und Ausgleich unvermeidbarer Emissionen machen deine Homepage nicht nur nachhaltig, sondern umweltfreundlich.

Wenn du mehr über umweltbewusstes Webhosting wissen willst …

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